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WG-Casting-Bewertung: Kandidaten gemeinsam bewerten

Ihr habt fünf nette Leute zum WG-Casting eingeladen und nach dem Abend weiß keiner mehr, wer eigentlich wer war? Legt eure Kriterien fest, lasst jeden Mitbewohner die Kandidaten von 1 bis 5 bewerten und bekommt ein gewichtetes Ranking – inklusive Veto und einem Blick darauf, wie einig ihr euch seid.

1 Mitbewohner

Trag alle ein, die mitentscheiden – auch dich selbst.

2 Kandidaten

Trag die Leute ein, die zur Besichtigung kommen.

3 Kriterien und Gewichtung

Einigt euch vor dem Casting, worauf es euch ankommt. „Sehr wichtig“ zählt dreifach.

4 Bewerten

Füge mindestens einen Mitbewohner, einen Kandidaten und ein Kriterium hinzu – dann erscheinen hier die Bewertungskarten.

Ergebnis eures WG-Castings

Gewichteter Durchschnitt aller Mitbewohner auf einer Skala von 1 bis 5.

Sobald Kandidaten eingetragen und bewertet sind, erscheint hier euer Ranking.

Leere Vorlage zum Ausfüllen per Hand

Lieber mit Stift und Papier? Druck für jeden Mitbewohner einen Satz Bewertungsbögen aus – einen Bogen pro Kandidat mit euren Kriterien, 1–5-Kästchen, Veto und Platz für Notizen. Ein Auswertungsblatt zum Zusammenzählen ist dabei.

6 Bewertungsbögen · Kriterien: Sympathie, Sauberkeit, Lebensstil passt, Zuverlässigkeit, Finanzen

Gemeinsam bewerten und Termine vergeben → besichtigung.app

Dieses Tool speichert nur in deinem Browser – ihr müsst also ein Gerät herumgeben. In besichtigung.app buchen Interessenten ihren Casting-Termin selbst und jeder Mitbewohner bewertet sie auf dem eigenen Handy.

Kostenlos starten

Wie läuft ein WG-Casting ab?

Ein WG-Casting ist im Grunde ein Kennenlernen in mehreren Runden. Ihr veröffentlicht eine Anzeige, sichtet die Nachrichten und ladet die Leute ein, die auf dem Papier passen. Viele WGs vergeben dafür feste Zeitfenster von 15 bis 30 Minuten, manche laden auch mehrere Interessenten gleichzeitig zu einem lockeren Abend ein. Bei beliebten Zimmern folgt oft eine zweite Runde mit den zwei oder drei Favoriten – dann gerne länger und entspannter, etwa beim gemeinsamen Kochen.

Damit der Abend nicht im Chaos endet, hilft eine klare Struktur: Wer öffnet die Tür, wer zeigt das Zimmer, wer stellt die Fragen? Plant zwischen den Terminen ein paar Minuten Puffer ein, um kurz Notizen zu machen. Genau hier setzt die Bewertung oben an: Jeder Mitbewohner vergibt direkt nach dem Gespräch seine Punkte, solange der Eindruck noch frisch ist. Nach fünf oder sechs Gesprächen verschwimmen die Gesichter sonst schneller, als einem lieb ist. Und wenn ihr die Termine nicht mehr per Chat koordinieren wollt, können Interessenten bei besichtigung.app ihren Slot selbst buchen.

Welche Bewertungskriterien sind sinnvoll?

Die Vorlagen im Tool decken das ab, worüber sich WGs am häufigsten streiten oder freuen:

  • Sympathie: Das Bauchgefühl. Könnt ihr euch vorstellen, abends zusammen in der Küche zu sitzen?
  • Sauberkeit: Nicht die Frage, ob jemand „ordentlich“ ist (das sagt jeder), sondern wie die Person über Putzplan, Abwasch und Bad spricht.
  • Lebensstil passt: Frühaufsteher oder Nachteule, viel Besuch oder lieber Ruhe, Zweck-WG oder Familienersatz.
  • Zuverlässigkeit: Pünktlich zum Termin gekommen, auf Nachrichten reagiert, Absprachen eingehalten?
  • Finanzen: Kann die Person die Miete dauerhaft stemmen? Hier reicht meist eine offene Frage nach Job, Ausbildung oder BAföG.

Passt die Liste an eure WG an. Eine ruhige Arbeits-WG gewichtet „Lebensstil“ vielleicht als sehr wichtig, eine Party-WG fragt eher nach der Lust auf gemeinsame Abende. Wichtig ist, dass ihr die Kriterien vor dem ersten Termin festlegt – sonst passt man sie unbewusst an den Lieblingskandidaten an. Konkrete Fragen für das Gespräch findest du in unserem Fragenkatalog fürs WG-Casting .

Fair entscheiden: So vermeidet ihr typische Fehler

Der häufigste Fehler ist, dass die lauteste Stimme in der WG-Gruppe entscheidet. Deshalb bewertet jeder zunächst für sich, ohne die Punkte der anderen zu sehen. Erst danach schaut ihr gemeinsam auf das Ergebnis. Das Tool zeigt neben dem Durchschnitt auch, wie einig ihr euch seid: Liegt ein Kandidat auf Platz eins, aber mit geringer Einigkeit, hat ihn vermutlich eine Person begeistert und eine andere skeptisch gesehen. Das ist ein guter Moment, um nachzufragen, statt einfach die Zahl entscheiden zu lassen.

Das Veto ist für echte Ausschlussgründe gedacht – etwa wenn sich jemand respektlos verhalten hat oder eine Person sich bei dem Gedanken an das Zusammenwohnen schlicht unwohl fühlt. Sprecht vorher ab, ob ein Veto bei euch bindend ist. Viele WGs handhaben es so, dass wer im Zimmer nebenan wohnt, etwas mehr Gewicht hat.

Achtet außerdem darauf, Kandidaten nicht nach Herkunft, Religion, Geschlecht oder ähnlichen Merkmalen zu bewerten. Für private WGs gelten zwar teils Ausnahmen vom Gleichbehandlungsgesetz, fair ist eine solche Auswahl trotzdem nicht. Bewertet, was für das Zusammenleben wirklich zählt: Verhalten, Erwartungen und Gewohnheiten.

Absage nach dem WG-Casting formulieren

Wer nicht genommen wird, freut sich trotzdem über eine Rückmeldung – am besten innerhalb von zwei, drei Tagen. Eine kurze, freundliche Absage reicht völlig, eine ausführliche Begründung ist nicht nötig. Zum Beispiel:

Hi Lea, danke, dass du am Mittwoch bei uns warst – wir fanden das Gespräch echt nett. Wir haben uns inzwischen für jemand anderen entschieden, weil es bei den Tagesabläufen am besten gepasst hat. Wir wünschen dir viel Erfolg bei der Suche und hoffen, du findest bald ein schönes Zimmer!

Wartet mit den Absagen, bis eure Wunschperson zugesagt hat. Fällt sie doch noch ab, könnt ihr ohne Peinlichkeit auf Platz zwei zurückgreifen – das Ranking aus dem Tool hilft euch dabei. Weitere Textbausteine für Einladung, Erinnerung und Absage findest du bei den E-Mail-Vorlagen für Besichtigungen .

Häufige Fragen

Wie bewerten mehrere Mitbewohner mit diesem Tool?

Die Daten bleiben nur in deinem Browser. Gebt deshalb ein Gerät herum oder setzt euch zusammen: Jede Person wählt sich oben im Bewertungsbereich aus und vergibt ihre Punkte. Wenn jeder auf dem eigenen Handy bewerten soll, nutzt besichtigung.app – dort bewertet ihr Interessenten gemeinsam und seht die Ergebnisse aller Mitbewohner.

Wie wird das Ranking berechnet?

Für jeden Mitbewohner wird ein gewichteter Durchschnitt über alle bewerteten Kriterien gebildet: Ein Kriterium mit Gewicht „sehr wichtig“ zählt dreimal so viel wie eines mit „normal“. Der Gesamtwert eines Kandidaten ist der Mittelwert dieser Einzelwerte. Nicht bewertete Kriterien werden ausgelassen statt mit null gezählt.

Was bedeutet die Einigkeit im Ergebnis?

Die Einigkeit zeigt, wie nah eure Einzelwerte beieinander liegen. Bei „hoch“ seht ihr den Kandidaten alle ähnlich, bei „gering“ liegen eure Bewertungen weit auseinander. Dann lohnt es sich, vor der Entscheidung noch einmal darüber zu sprechen, statt nur auf den Durchschnitt zu schauen.

Was passiert bei einem Veto?

Ein Veto bedeutet: Mit dieser Person möchte ich nicht zusammenwohnen. Kandidaten mit Veto landen unabhängig von ihrer Punktzahl am Ende der Liste und bekommen keinen Rang. Ihr solltet vorher absprechen, ob ein Veto bei euch automatisch gilt oder nur ein Gesprächsanlass ist.

Werden meine Eingaben gespeichert oder übertragen?

Alles wird nur lokal im Speicher deines Browsers abgelegt, damit du die Seite schließen und später weitermachen kannst. Es wird nichts an einen Server geschickt. Über „Zurücksetzen“ löschst du alle Einträge wieder.

Welche Kriterien sind beim WG-Casting sinnvoll?

Bewährt haben sich Sympathie, Sauberkeit, ein passender Lebensstil, Zuverlässigkeit und die finanzielle Situation. Du kannst die Vorlagen umbenennen, löschen und eigene Kriterien wie „Ruhebedürfnis“ oder „Lust auf WG-Abende“ ergänzen. Wichtig ist, dass ihr euch vor dem ersten Termin auf die Kriterien einigt.

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Gemeinsam bewerten und Termine vergeben.

Mit besichtigung.app buchen Interessenten ihren Termin fürs WG-Casting selbst, und jeder Mitbewohner bewertet sie auf dem eigenen Handy. Kostenlos.

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